Elektromobilität soll vor allem eines sein: unkompliziert. Wer unterwegs laden muss, möchte die Pause möglichst effizient nutzen – beim Einkauf, während eines Restaurantbesuchs oder einfach bei einem kurzen Zwischenstopp in der Stadt. Kia setzt deshalb beim öffentlichen Laden verstärkt auf Wechselstrom und bietet bei mehr als der Hälfte seiner vollelektrischen Modellpalette bereits einen leistungsstarken 22-kW-On-Board-Charger an.
Von den aktuell 15 vollelektrischen Kia-Modellen sind acht Fahrzeuge mit dem 22-kW-Charger bestellbar. Gegen einen Aufpreis von 990 Euro lässt sich damit – je nach Ausstattung und gewählten Optionen – die Ladeleistung deutlich erhöhen. Besonders interessant ist das im Alltag: Bei den jeweils größten Akkuvarianten verkürzt sich die Ladezeit gegenüber dem klassischen 11-kW-Laden durchschnittlich um 46 Prozent.
Der Vorteil zeigt sich vor allem dort, wo das Auto ohnehin eine Weile steht. Während das DC-Schnellladen seine Stärken auf langen Strecken ausspielt, passt AC-Laden perfekt zu alltäglichen Erledigungen. Und die Infrastruktur dafür ist bereits vorhanden: 73,5 Prozent der öffentlichen AC-Ladepunkte in Deutschland sind mit 22 kW ausgestattet. Damit lässt sich die ohnehin vorhandene Ladepause wesentlich effektiver nutzen.
Dass Wechselstromladen im Alltag eine wichtige Rolle spielt, zeigen auch aktuelle Daten. Laut dem E-Mobilitätsdaten-Dienstleister Elvah entfallen 44 Prozent der Ladevorgänge an öffentlichen Stationen in Deutschland auf AC-Laden. Eine Auswertung von mehr als 400.000 Ladevorgängen deutscher Kia-Kunden seit Anfang 2025 zeigt zudem, wie unterschiedlich die Ladezeiten ausfallen: Während HPC-Ladevorgänge durchschnittlich 27 Minuten dauern, benötigen DC-Ladevorgänge bis 150 kW rund 38 Minuten. Beim öffentlichen AC-Laden liegt der Durchschnitt bei 142 Minuten. Doch rund 40 Prozent dieser Ladevorgänge dauern höchstens eine Stunde – genau hier kann die höhere AC-Leistung einen spürbaren Unterschied machen.
Zum 22-kW-Angebot gehören derzeit die Elektro-SUVs EV2, EV3 und EV5, der Kompaktwagen EV4 sowie die sportlichen GT-Versionen EV3 GT, EV4 GT und EV5 GT. Auch der Elektrotransporter PV5 Cargo ist mit dem leistungsstarken On-Board-Charger erhältlich. In Kürze folgt der PV5 Passenger. Damit baut Kia seine Auswahl für unterschiedliche Anforderungen weiter aus.
Ein weiterer Pluspunkt: AC-Laden kann gegenüber dem häufig teureren DC-Laden auch finanziell attraktiv sein. Wer sein Fahrzeug während eines Einkaufs oder eines Termins ohnehin abstellt, kann die vorhandene Zeit nutzen, um Energie nachzuladen – ohne dafür zwingend einen Schnellladepunkt ansteuern zu müssen.
So zeigt Kia, dass elektrisches Fahren nicht nur auf der Langstrecke von leistungsfähiger Ladeinfrastruktur profitiert. Gerade im Alltag zählt die Kombination aus verfügbarer Infrastruktur, sinnvoller Ladeleistung und einer guten Portion Flexibilität. Mit 22 kW wird aus einer gewöhnlichen Pause eine deutlich effektivere Ladezeit – und Elektromobilität ein Stück unkomplizierter.
© Kia
Der Hund, ein Dackel, ein treuer und störrischer Begleiter.
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