Der Ich bin nicht eure Feelgood-Managerin! – ein Mutmacher für mehr Selbstbestimmung
Der Equal Care Day erinnert daran, dass echte Gleichberechtigung noch ein Weg ist. Viele Frauen übernehmen weiterhin einen großen Teil unsichtbarer Sorgearbeit – emotionales Management, Organisation des Alltags und das Wohlergehen anderer. Diese Verantwortung geschieht oft selbstverständlich und ohne Anerkennung, obwohl sie Kraft kostet. Der Blick auf strukturelle Herausforderungen hilft, Verständnis zu schaffen und Veränderungen anzustoßen.
Genau hier setzt das neue Buch der Mental-Load-Expertin Laura Fröhlich an. Es beschreibt die sogenannte Feelgood-Falle – das Bedürfnis, es allen recht zu machen und Konflikte zu vermeiden. Viele Menschen übernehmen dabei unbewusst die Rolle der emotionalen Ausgleichsmanagerin. Das Buch zeigt, dass diese Haltung kein persönliches Versagen ist, sondern ein erlerntes Muster. Mit praktischen Impulsen und verständlichen Beispielen eröffnet es Wege, Verantwortung bewusst zu teilen und Grenzen zu setzen – ohne schlechtes Gewissen.


Statt Perfektion verlangt es Mut zur Selbstfürsorge. Emotionale Arbeit darf anerkannt und verteilt werden, damit Beziehungen und Gemeinschaften auf Augenhöhe funktionieren. Das Ziel ist nicht weniger Empathie, sondern ein gesunder Umgang damit: Für sich selbst sorgen und dennoch verbunden bleiben.
Herausgegeben wird das Buch vom Kösel, das seit vielen Jahren für hochwertige Sach- und Lebenshilfeliteratur steht. Der Band erscheint 2026 und bietet eine zeitgemäße Perspektive auf Selbstwahrnehmung, mentale Gesundheit und gesellschaftliche Verantwortung.
© 2026 Kösel Verlag
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Falkensteiner Hotels & Residences@feelgoodmagazin